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16.11.2020 13:01 Alter: 15 days
Kategorie: topnews, Top-News

Weitere ASP-Fälle in Sachsen


In Sachsen sind nach der erstmaligen Bestätigung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein Ende Oktober nun weitere Fälle hinzugekommen. Wie das zuständige Sozialministerium in Dresden gestern mitteilte, hat das Friedrich-Loeffler Institut (FLI) in Knochen von zwei Bachen das ASP-Virus nahgewiesen. Der Fundort befindet sich in der Gemeinde Podrosche im Landkreis Görlitz nahe der polnischen Grenze und ist etwa 8 km vom Erstausbruchsgeschehen in Pechern entfernt. Insgesamt ist damit die Zahl der an der Tierseuche verendeten Tiere in Deutschland auf 152 gestiegen, wovon allein 149 auf Brandenburg entfallen.

 

Wie das Ministerium weiter mitteilte, waren zuletzt elf Suchstaffeln mit mehr als 150 Personen im gefährdeten Gebiet im Landkreis Görlitz im Einsatz, um im Rahmen der Fallwildsuche verendete Wildschweine aufzuspüren. Diese würden umgehend beprobt und auf das für Schweine hochansteckende und meist tödliche Virus untersucht. "Wir stehen erst am Anfang des ASP-Ausbruchs. Wir müssen weiter besonnen vorgehen und werden alle eingeleiteten Maßnahmen fortsetzen", erklärte Sachsens Sozialministerin Petra Köpping. Ihr zufolge wird voraussichtlich Ende kommender Woche das gesamte gefährdete Gebiet abgesucht sein. "Dann werden wir einen ersten Überblick haben, von welcher Verbreitung des Virus wir ausgehen müsse", so die Ministerin. In Abhängigkeit von diesen Ergebnissen werde die Fallwildsuche dann zielgerichtet fortgesetzt. AgE